Im dritten Saisonspiel der Frauen-Oberliga Süd musste der TSV Pfungstadt am Sonntag in Langenselbold die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Über weite Strecken entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, am Ende fehlte den Pfungstädterinnen jedoch die nötige Konsequenz, um etwas Zählbares mitzunehmen. Mit 28:25 gingen die Punkte an die Gastgeberinnen.
Die Begegnung begann ausgeglichen, beide Mannschaften fanden früh den Weg zum Tor. In der 11. Minute gelang es Langenselbold erstmals, sich beim 8:5 etwas abzusetzen. Der TSV ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und kämpfte sich Schritt für Schritt zurück. Vor allem in der Abwehr fanden die Pfungstädterinnen zunehmend besseren Zugriff. Mit mehr Konsequenz im Abschluss gelang schließlich beim 12:12 der verdiente Ausgleich.
Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, sodass es mit einem leistungsgerechten 16:16 in die Kabinen ging.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst eng. Der TSV hielt den Anschluss, tat sich im Angriff jedoch zunehmend schwerer, klare Torchancen herauszuspielen und diese konsequent zu nutzen. Auch wenn die Abwehr immer wieder gute Phasen zeigte, fehlte über die gesamte Spielzeit die nötige Konstanz, um Langenselbold dauerhaft unter Druck zu setzen.
So konnten sich die Gastgeberinnen im weiteren Verlauf einen kleinen Vorsprung erarbeiten und lagen in der 48. Minute mit 23:20 vorne. Doch der TSV gab sich nicht geschlagen: Die Mannschaft kämpfte sich noch einmal heran und verkürzte auf 23:22. Langenselbold fand anschließend jedoch die passenden Antworten und setzte sich erneut ab. Vor allem die fehlende Durchschlagskraft im Angriff machte es den Pfungstädterinnen schwer, die Partie noch einmal zu drehen.
Auch in der Schlussphase gelang es dem TSV nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Am Ende musste sich Pfungstadt mit 28:25 geschlagen geben und trat die Heimreise ohne Punkte an.
Die Partie zeigte zugleich deutlich, wo in den kommenden Trainingseinheiten angesetzt werden muss. Im Angriff gilt es, klarere Torchancen herauszuspielen und diese konsequenter zu verwerten. Gleichzeitig muss es gelingen, die guten Phasen in der Defensive über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. Nun heißt es, die richtigen Schlüsse aus der Niederlage zu ziehen, weiterzuarbeiten und im nächsten Spiel wieder anzugreifen.
Für den TSV spielten:
Jana Hanst und Josefine Lotze im Tor; Alena Rämisch (6), Lena Hanst (6/4), Stella Holdefehr (5), Nicki Schüttler (3), Sarah Denefleh (2), Pia Roth (1), Jule Feldmann (1), Lea Kohnhäuser (1), Kim Ludwig, Sophie Bradasch und Franziska Jäger.
