Der TSV Pfungstadt feierte am Sonntag einen souveränen und in der Höhe absolut verdienten 34:23-Derbysieg gegen den TuS Griesheim. Zu Beginn entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Pfungstadt legte vor, Griesheim blieb aber stets in Schlagdistanz und glich nach zehn Minuten zum 5:5 aus. Beide Abwehrreihen standen stabil, und klare Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware.
Mit zunehmender Spielzeit übernahm der TSV jedoch immer deutlicher die Kontrolle. Die Abwehr arbeitete sauber, fair und sehr konsequent, zwang die Gäste mehrfach ins Zeitspiel und erzielte wichtige Ballgewinne. Durch diese Phase konnten sich die Pfungstädter bis zur Halbzeitpausenführung von 15:10 absetzen.
Nach dem Wiederanpfiff setzte die Mannschaft das überzeugende Defensivverhalten fort und legte gleichzeitig im Angriff an Effizienz und Tempo zu. In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit spielte der TSV äußerst konzentriert, verteidigte kompromisslos und erzielte aus einer stabilen Struktur heraus einen entscheidenden 9:2-Lauf. Griesheim fand kaum noch Lösungen gegen die kompakte Deckung.
Auch in der Offensive überzeugte der TSV nun durch druckvolle Aktionen, klare Laufwege und konsequent genutzte Chancen. Trotz eines dezimierten Kaders hielt die Mannschaft das Tempo hoch, verteilte die Einsatzzeiten sinnvoll und konnte das Spiel bis zum Ende kontrolliert gestalten. Der 34:23-Erfolg war damit zu keinem Zeitpunkt gefährdet und bildet einen wichtigen Baustein für das weitere Selbstvertrauen.
Am kommenden Wochenende ist die Regionalliga aufgrund der Zwischenrunde der Hessensichtung des Jahrgangs 2012 spielfrei. Drei Pfungstädter sind im Kader des Bezirks Darmstadt vertreten. Anschließend wartet im nächsten Heimspiel die SG Rot-Weiß Babenhausen. Ein Gegner gegen den der TSV nach dem Hinspiel noch etwas gutzumachen hat.
Für den TSV spielten:
Martin Gutmann (Tor), Mustafa Ibrahim (Tor, beide im Tor), Maksim Schmidt, Tom Müllmann, Justus Mehner (9), Mika Büscher (2), Mats Voelcker (1), Laurin Schader (7), Leo Wetzel (1), Elias Kaltwasser (2), Paul Gandenberger (8), Henri Heisel (3), Fabian Blümel (3)
