Unsere mC1 war am Samstag zu Gast bei der HSG Rodgau/Nieder-Roden, dem bislang ungeschlagenen Tabellenführer der Regionalliga. Schon vor dem Spiel war klar, dass es unter schwierigen Voraussetzungen laufen würde: Neun Spieler fehlten, zwei weitere gingen angeschlagen in die Partie. Trotzdem nahmen sich die Jungs vor, alles reinzuwerfen und kämpferisch ein starkes Spiel abzuliefern.
Die Anfangsphase verlief noch sehr holprig. Viele technische Fehler und unnötige Ballverluste ermöglichten Rodgau einfache Tore und einen frühen Vorsprung. Erst mit zunehmender Spielzeit fanden wir besser in die Partie und erspielten uns im Angriff immer wieder gute Lösungen gegen die offensive und körperlich starke Abwehr der Gastgeber. Zur Halbzeit stand jedoch ein deutlicher 23:13-Rückstand auf der Anzeigetafel – vor allem körperlich taten wir uns in vielen Situationen schwer.
Nach dem Seitenwechsel starteten wir mit viel Energie. Wir begannen die zweite Halbzeit quasi bei null, hielten das Spiel über mehrere Minuten ausgeglichen und konnten diesen Abschnitt zwischenzeitlich sogar mit zwei Toren Vorsprung gestalten – was den Rodgauer Trainer früh zu einer Auszeit zwang. Besonders im Angriff funktionierten jetzt die Einläufer und in der Abwehr konnten einige Bälle herausgearbeitet werden. Erst in der Schlussphase ließen die Kräfte etwas nach, sodass auch die zweite Halbzeit knapp verloren ging. Am Ende stand eine 39:27-Niederlage (23:13), die aber kämpferisch absolut in Ordnung ging.
Wenn man die Voraussetzungen betrachtet – ein dezimierter Kader gegen einen körperlich überlegenen Gegner – kann die Mannschaft vor allem auf ihre zweite Halbzeit stolz sein. Die Jungs haben sich trotz des klaren Rückstands nie aufgegeben und die besprochenen Inhalte umgesetzt. Jetzt gilt es, diesen Kampfgeist mit in die Trainingswoche zu nehmen und darauf aufzubauen.
Das nächste Spiel findet am So. 16.11.2025 um 13:30 Uhr auswärts bei der HSG Dotzheim/Schierstein statt.
Eingesetzte Spieler
Für den TSV spielten: Timo Dahmen (im Tor), Tom Müllmann (3), Justus Mehner (3), Mika Büscher (1), Mats Voelcker (2), Laurin Schader (5), Henri Heisel (3), Fabian Heil (6), Fabian Blümel (4/1), Maksim Schmidt
